Fahrzeugumbau Teil 1

April 2023

Die Decke erhält Charme

Da uns die weisse Decke der GFK-Kabine nicht gefällt und für uns eine zu sterile Atmosphäre von sich gibt, kleiden wir diese mit Akustikpaneele aus.
Das Anpassen der Paneele haben wir uns einiges einfacher vorgestellt. Doch es stellt sich heraus, dass es viel Zeit und Geduld erfordert die Paneele an bestehende Fenster und an die Klimaanlage an zu passen. Das Resultat war die Arbeit aber mehr als Wert.

März 2023

Die klimaanlage wird installiert

Um auch bei heissen afrikanischen Aussentemperaturen ein angenehmes Raumklima zu geniessen, haben wir uns für eine Klimaanlage entschieden.
Nach langem studieren der verschiedenen Angebote, hat die 12V Klimaanlage von Indel B bei uns das Rennen gemacht.
Zur Installation musste ein Loch in die Decke geschnitten werden. Ein mulmiges Gefühl ist es die ersten Schnitte durch die Decke zu machen. Doch umso toller ist es dann, wenn alles geklebt, verschraubt und montiert ist und beim Einschalten des Stroms, die Klimaanlage anspringt!

Februar 2023

Die ersten Lichtleisten werden installiert

Mit verschiedenen LED-Lichtleisten wollen wir unser Wohnraum in ein gutes Licht rücken. Dafür haben wir tolle Lichtleisten von LedFox gesponsert bekommen.

Marco von MD Schreinerei fräst uns Schlitze in die Unterseiten der Oberschränke, in welche wir dann die LED-Leisten versenken.

So bringen wir jeweils über den Küchenzeilen, bei der Sitzecke und an der Decke Lichtleisten an. Das indirekte Licht sorgt nun für ein sehr warmes Gefühl im Raum.

Januar 2023

die oberschränke sind fertig

Alle Zwischenwände der Oberschränke sind verklebt, die ausgeschnittenen Löcher in den Türen mit Jutestoff ausgekleidet und die Türen mit Scharnieren montiert. Somit sind sie bereit um montiert zu werden. Dies konnten wir mit der tollen Hilfe von Freunden bewerkstelligen.
leimen, hochhalten, bohren, nieten
und schon freuen wir uns über die fix montierten Oberschränke.

Weihnachtsspendenaktion

28.November bis 21. Dezember 2022

Weihnachtsspendenaktion

Das Universitätsspital Basel sammelt im Rahmen der Weihnachtsspenden in diesem Jahr für unser Hilfsprojekt 4by4care.

Gespendet werden kann mit Bargeld direkt bei den aufgestellten Spendensäulen im Unispital- Basel (Centrino, Giardino K1 und Punto K2)

Nachtrag:

Spendenaktion beendet, vielen Dank für die tolle Unterstützung!

Dezember 2022

Interview mit anna Striebel - von Tanja Steiger

Anna Striebel, dipl. Pflegefachfrau FH, hat einen Traum: Gemeinsam mit ihrem Partner Dominik Gull, einem dipl. Rettungssanitäter, will sie Kliniken in Entwicklungsländern mit bei uns nicht mehr benötigtem medizinischem Material versorgen. 2023 wird ihr Projekt 4by4care Realität: Dann geht die Reise im eigenen Expeditionsmobil los – zu den Spitälern, wo die beiden das lokale Personal auch fachkundig unterstützen und schulen möchten. (Aufgenommen im Auftrag vom Unispital-Basel)

Einerseits sind wir mit dem Ausbau unseres Expeditionsmobils, einem alten Feuerwehrauto, beschäftigt, genauer gesagt mit dem Ausbau des Wohn- und Lagerraums. Andererseits kreieren wir momentan den Online-Auftritt für unser Vorhaben, sprich die Website und die Social-Media-Kanäle. Ausserdem beschäftigt uns die Suche nach Sponsoren ebenfalls stark.

Das Ziel ist es Ende 2023 los zu reisen. Dann wollen wir das Fahrzeug fertig haben, über eine Basis von Leuten verfügen, die uns unterstützen, und losfahren. Meine Kollegin Valerie Brehm, die Teamleiterin der Stroke Unit am USB, unterstützt uns logistisch mit dem Sammeln von Materialien und sorgt dafür, dass diese an den Ort gelangen, wo wir gerade sind. Wir brechen dann unsere Zelte in der Schweiz ab und widmen uns ganz diesem Projekt. Das heisst aber nicht, dass wir nicht irgendwann wieder zurückkommen.

Ich hatte schon als Jugendliche immer den Wunsch, mal in Afrika zu arbeiten, als Freiwillige oder bei einem Hilfsprojekt. Während meines Bachelor-Studiums der Pflegewissenschaft hatte ich die Möglichkeit, einen sechswöchigen Volontäreinsatz zu absolvieren und habe mich für Tansania entschieden. Mein Partner war gemeinsam mit mir unterwegs und wir haben dort beide in einem Regionalspital gearbeitet. Es war eindrücklich zu sehen, an was es dort alles fehlt: Dieselben Handschuhe werden den ganzen Tag getragen, während wir hier 10, 20 oder auch 30 Paare pro Tag verbrauchen. Oder Masken: Auf der dortigen Geburtsstation gibt’s keine kleinen Masken für Neugeborene, die beatmet werden – das geschieht mit solchen für Erwachsene, und das funktioniert oft nicht. Dabei wäre es so wenig, dass es braucht, dass diese Babys einen guten Start ins Leben haben. Nach unserer Rückkehr wurde uns bewusst, wieviel Material wir hier zur Verfügung haben – so entstand die Idee. Es geht uns auch darum, nicht mehr länger gebrauchten Dingen eine zweite Chance zu geben und so weniger Abfall zu produzieren.

Ich habe mich immer stark dafür interessiert, wie das Gesundheitswesen in anderen Ländern funktioniert und wie dort mein Beruf ausgeübt wird. Meine Arbeit in der Pflege liebe ich und sie ist mir sehr wichtig. Der Vergleich mit anderen Ländern hilft, das, was wir hier haben, mehr zu schätzen, andererseits aber auch zu merken, dass wir auch hier nicht alles perfekt machen. Es erweitert den Horizont, verschiedene Ansätze zu sehen – zum Beispiel beim Umgang mit Schmerzen: In der afrikanischen Kultur werden Schmerzen ganz anders gelebt als hier. Dort sagt man weniger oft, dass einem etwas weh tut – vielleicht empfinden es die Leute dort auch weniger stark. All das muss man respektieren – es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Wir wollen ja auch unser Wissen an die Leute weitergeben. Durch die hervorragende Ausbildung und meine Arbeit am USB habe ich mir einen prall gefüllten Rucksack geschaffen, von dem ich profitiere – auch wenn ich mein Wissen dort nicht 1:1 anwenden kann. Auch die vielen verschiedenen Kulturen, denen unsere Patientinnen und Patienten hier angehören, sind ein Vorteil – da lernt man ganz verschiedene Erwartungen und unterschiedlichen Umgang mit Angehörigen kennen. Ich habe am USB gelernt, individuell auf Personen einzugehen und ihren kulturellen Background zu respektieren.

Schön wäre natürlich, wenn uns das USB in Zukunft auch Materialien, die zum Wegwerfen bestimmt sind, weiterleiten könnte. Und ansonsten hoffe ich, dass wir alles zusammenbekommen, das wir brauchen, und im nächsten Herbst bereits erste Spitäler beliefern können.

November 2022

Die ersten Möbel entstehen

Mit dem Erhalt der Pappelsperrholzplatten kann nun mit dem Möbelbau begonnen werden. Wir fangen mit den Oberschränken an und gehen dann zum Bettgestell, sowie der Sitzbank.
Es wird geplant, abgemessen, gesägt, geschliffen, gefräst, gedübelt, geschraubt und verleimt.

Oktober 2022

Die Holzplatten für den Möbelbau

Mit einer Autofahrt zur Factory Outlet von Vöhringer haben wir die Holzplatten für den vorbestehenden Möbelbau geholt. Eine grosse und tolle Auswahl fanden wir vor Ort vor. Wir haben uns dann für 15mm dicke Pappelsperrholzplatten entschieden, leicht und dennoch robust, ideal für unser Vorhaben.

Noch einmal vielen herzlichen Dank an Vöhringer!

September 2022

Das Elektronik Panel entsteht

Unsere grossen Elektronik Komponente vom Elektrik Panel haben wir bei Bosswerk zusammengestellt.

Mit der Unterstützung von Fabian von waerchzeug.ch haben wir uns ans Verkabeln der Komponente gewagt und funktionstüchtig hinbekommen.

Elektrikpanel

August 2022

Die WohnBox ist da

Die Wohnkabine liessen wir nach unseren Wünschen und Vorstellungen anfertigen. Endlich wurde diese geliefert und wir konnten sie in unsere vorbereitete Halle stellen.

März 2022

Das Heck ist weg​

Das Feuerwehrfahrzeug verändert langsam seine Form und lässt seine Feuerwehreigenschaften hinter sich. So wurde das Heck entfernt und die Manschaftskabine wurde gekürzt.

Februar 2022

EINE HALLE WURDE GEFUNDEN​

Wir haben eine Halle in Weil am Rhein gefunden. Sie ist genügend nahe von unserem zu Hause und dennoch auf deutschem Boden, so dass wir unser Fahrzeug nicht über die schweizer Grenze bringen müssen

Oktober 2021

UNSER FEUERWEHRFAHRZEUG

Es ist soweit! Wir haben unser passendes Fahrzeug gefunden. Es ist ein Mercedes Benz 1222 aus dem Jahr 1991.
Dieses tolle Fahrzeug durfte bisher sein Leben in Bielefeld verbringen, hat dabei nur 18’000 km hinter sich gebracht und ist somit in einem sehr guten Zustand. Robust, stabil und mechanisch, genau das, was wir wollten.

Über uns

Mit dem selber umgebauten Expeditionsmobil reisen wir durch Afrika und liefern medizinisches Material in kleine Kliniken.