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September 2026
Lusaka, Sambia
Nach sehr ereignisreichen Tagen setzen wir uns wieder hinters Steuer und machen uns auf den Weg in den Norden, in Richtung Lusaka.
Wir kommen nicht weit, da erreichen wir bereits die erste von mehreren Mautstellen. Was wir dort allerdings bezahlen müssen, ist zunächst nicht ganz klar. Denn es wird zwischen Auto, Minibus, „Car“ und Lastwagen unterschieden – doch wir passen in keine dieser Kategorien. Die Mitarbeiter möchten, dass wir 200 Kwacha (ca. 9 Euro) bezahlen. Ein „Car“ hingegen muss gerade einmal 50 Kwacha (ca. 2,25 Euro) bezahlen und darf sogar mehr wiegen als wir.
Da es leider keine Kategorie für Camper gibt, versuchen wir zu diskutieren – und tatsächlich mit Erfolg! Wir müssen schliesslich nur die 40 Kwacha (ca. 1,80 Euro) bezahlen, die für einen Minibus gelten. Dies wird kurzerhand zu unserer Vorlage für alle weiteren Mautstellen.
Auf der Strasse herrscht viel Verkehr, doch der Strassenzustand ist erstaunlich gut. So schaffen wir an diesem Tag ganze 450 Kilometer – für uns eine wirklich lange Strecke. Insgesamt sind wir dafür rund acht Stunden unterwegs. Gerade noch bei den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir unseren Schlafplatz kurz vor Lusaka. Wir dürfen bei einer Frau auf ihrem schönen Grundstück direkt am Kafue River übernachten.
Nach einer erholsamen Nacht geht es am nächsten Morgen weiter, hinein ins Getümmel einer weiteren afrikanischen Hauptstadt. Verkehr, Menschen, Tiere und unzählige Verkaufsstände – hier ist wieder einiges los. Doch auch diese Herausforderung meistern wir. Zur Feier des Tages geht es sogar einmal wieder ins Kino. Wenn sich unterwegs die Gelegenheit dazu bietet, nutzen wir sie natürlich gerne.
Da Dominik für zwei Wochen zum Arbeiten an die Nordsee fliegen muss, heisst es nun, einen geeigneten Ort für Anna, Nala und Simba zu finden. Der erste Campingplatz, den wir ansteuern, stellt sich jedoch als absolute Niete heraus. Dort leben zwei Jack-Russell-Hunde, und die Besitzerin meint, sie könne nicht garantieren, dass diese Nala und Simba nicht angreifen oder sogar töten würden.
Für uns ist damit sofort klar: Das ist kein Ort, an dem wir bleiben können.
Also steuern wir einen weiteren Campingplatz an – und dieses Mal haben wir Glück. Ein wunderschönes Grundstück mit viel grünem Rasen, zahlreichen Pflanzen und sogar einem Pool erwartet uns. Genau der richtige Ort, um die nächsten zwei Wochen zu verbringen.
Und so machen es sich Anna, Nala und Simba dort gemütlich. Während Dominik arbeiten geht, verbringen die drei ruhige und angenehme Tage auf dem Campingplatz und warten geduldig auf seine Rückkehr. Danach kann die Reise endlich gemeinsam weitergehen.
Über uns
Mit dem selber umgebauten Expeditionsmobil reisen wir durch Afrika und liefern medizinisches Material in kleine Kliniken.








